Magie ins Leben! Jetzt!!
" Das magische Kind"
Was ich von Lyra Belacqua lernte
Ich glaube, es war im Winter 2010.
Mein damaliger Mann und ich entschieden uns, mit den vier Kindern Weihnachten und Silvester in Norwegen zu verbringen – in einem verschneiten skandinavischen Holzhaus. Wir brauchten dringend Ruhe. Die Abgeschiedenheit einer norwegischen Hütte schien uns perfekt.
Kein Fernseher.
Kein Internet.
Nur Skifahren, Lesen und Legoburgen bauen.
Obwohl wir gerade mitten im Harry-Potter-Wahn waren, verliebten wir uns auf dieser Reise überraschenderweise und auf der Stelle in eine neue Heldin und ihre Welt –
– Lyra Belacqua.
„Der Goldene Kompass“ von Philip Pullman kam als eine Buchempfehlung zu uns, und wir begannen, es auf der langen Autofahrt hoch in den Norden zu hören.
Während wir stundenlang durch die skandinavische Landschaft fuhren, verschmolzen die verschneiten Tannenwälder und einsamen Dörfer, aus denen kleine Kirchen mit warmem Licht wie stille Einladungen in die Dunkelheit leuchteten, langsam immer mehr mit dem mystischen Oxford der zwölfjährigen Lyra.
Als wir Eltern spürten, dass wir magische Weihnachten erleben würden, lehnten wir uns entspannt in unsere Autositze zurück – froh, dass wir den „Goldenen Kompass“ eingepackt hatten.
In Deutschland ist die Weihnachtszeit – trotz aller Hektik im Außen und trotz des überbunten und lärmenden Plastikersatzes für echtes Gefühl – noch immer eine Zeit der Ruhe und der Besinnung.
Neben dem geselligen Beieinander der Familientreffen – und fast jede Familie muss dabei durch anfängliche Spannungen und alte Muster manövrieren – tragen wir wohl auch die Sehnsucht nach etwas Magischem tief in unseren Herzen. Nach etwas, an das wir uns vage erinnern, wenn für zweieinhalb Tage das geschäftige Leben zur Ruhe kommt.
Die Magie in der Wahrheit
Wir nahmen diesen Wunsch nach schneestiller Ruhe und magievoller Einkehr mit in den Norden.
Dort lauschten wir bei Kaminfeuer weiter Lyras Abenteuern, während die Kälte draußen filigrane Eisblumen an unsere Fenster malte.
Wir alle waren verzaubert von dem unglaublichen Mädchen und seinem lebendigen Dämon Pantalaimon, den sie meist nur Pan nennt und der einen Teil ihrer Seele verkörpert.
Ihre spontane Kühnheit, sich in das eigene Abenteuer zu stürzen, war aufregend inspirierend.
Ich denke, in diesen norwegischen Tagen erinnerte uns Lyra an etwas Vergessenes in uns, das wir alle – ob groß, ob klein – auf ganz natürliche Weise in uns tragen. Es ist eine versteckte Quelle an Lebenskraft und Frohsinn, von der wir Erwachsenen uns oft abwenden, da diese Qualitäten nicht logisch und effizient erscheinen – ein unverzagter Mut, wieder aufzustehen und weiterzugehen, auch wenn wir uns die Knie aufgeschlagen haben.
Lyra erinnerte uns an diese kindlich-unschuldige Kraft, die offen ist für die versteckten Wunder und Zeichen in unserer geschäftigen Alltagswelt.
Selbst wenn sich die Dinge gefährlich zuspitzen, verliert sie ihr Staunen nicht.
Und nie ihr unverbrüchliches Vertrauen in das Gute.
Wir ersehnen, was wir über uns vergaßen
Ich bekam Sehnsucht nach dieser verborgenen Seite in mir, die meine Kinder noch so offenherzig zeigten.
Also begann ich, mir Lyra genauer anzusehen.
Ich erkannte, dass sie keine Rüstung braucht wie der gepanzerte Eisbär und auch keine zerstörerischen Waffen wie die erwachsenen Figuren in der Geschichte.
Im Gegensatz zu diesen kann sie einen ungewöhnlichen Kompass lesen, der ihr vom alten Rektor heimlich in einem Samtsäckchen übergeben wurde und welcher in Bildern zu ihr spricht.
Wo die Erwachsenen aufgrund ihrer Ängste und eingefahrenen Überzeugungen versagen, bewegt sich Lyra mit einer irritierenden Offenheit und Kompromisslosigkeit durch die gefährlichsten Situationen.
Sie erlebt die Entfaltung der Dinge als magisch und unterstützend. Und obwohl sich ihr durchaus kraftvolle Mächte in den Weg stellen, spürt sie ohne den geringsten Zweifel, dass sie von einer allseits präsenten Kraft getragen wird.
Mit einer Klarheit, die sich nicht täuschen lässt, erkennt Lyra – instinktiv und intuitiv – die Wahrheit in den Menschen, Wesen und Dingen ihrer Welt. Mit kindlicher Unschuld unterscheidet sie zwischen Gut und Böse und bleibt dabei neugierig und unvoreingenommen.
Alle Versuche, sie zu manipulieren, sind an ihr verschwendet.
Denn wo die Älteren verlernt haben, die Welt als beseelt und bedeutungsvoll zu erfahren, liest und versteht Lyra die vielschichtigen Symbole auf dem Kompass.
Er zeigt ihr nicht nur, welchen Weg sie einschlagen soll.
Er lässt sie auch erkennen, wem sie trauen kann – und von welchen Absichten Menschen und Wesen geleitet werden.
Dadurch ist der Kompass nicht nur ein äußerer Richtungsanzeiger, sondern wird auch zu einem Wegweiser für die innere Welt.
Ja, diese Magie und diese kompromisslose Kraft wollte ich zurück in mein Leben rufen. Aber wie?
Das „Kind“ als archetypisch-essentielle Quelle
Ich begann zu suchen und fand bei zwei Männern – Carl Gustav Jung und Joseph Campbell – meine eigenen Wegweiser. Beide widmeten sich jenen universell wirkenden Mustern, die wir Archetypen nennen. Und beide beschrieben das „Kind“ als einen davon.
C. G. Jung sah das Kind nicht als Erinnerung an unsere Vergangenheit, sondern als Verheißung. Als etwas Kleines und Unscheinbares, das oft im Verborgenen lebt und doch eine ungeheure Kraft in sich trägt.
Das Kind ist bei ihm kein Zeichen von Unreife, sondern ein Symbol des Selbst – nicht des Ichs. Es steht für jene innere Ganzheit, die noch nicht gelebt, aber bereits angelegt ist. Und es erscheint besonders in Zeiten des Übergangs oder der Krise: wenn alte Formen zerfallen und das Neue noch keinen Namen hat.
So begegnen wir ihm als dem „Magischen Kind“.
Auch Joseph Campbell fand in den Mythen unterschiedlichster Kulturen immer wieder das Bild des „Göttlichen“ oder „Heroischen Kindes“.
Es wird im Verborgenen geboren und ist bedroht von Mächten, die die bestehende Ordnung bewahren wollen. Wie der junge Moses entzieht es sich ihrer Kontrolle – und überlebt.
Das Göttliche Kind kommt aus einem Schwellenraum: zwischen Chaos und Ordnung, zwischen Tod und Wiedergeburt. Es trägt die Zukunft bereits in sich, lange bevor sie sichtbar wird.
Es ist nicht die Fortsetzung des Alten. Es ist die Verheißung des Neuen.
Das „Kind“ erscheint damit wie die
folgerichtige Antwort des Lebens
auf seine eigenen Krisen.
Im Alten bereits angelegt wie ein Same,
wird es sichtbar,
wenn alte Welten zusammenbrechen –
auferstehend zwischen ihren Trümmern.
Ein Archetyp zwischen Chaos und Ordnung
Ja, damit konnte ich etwas anfangen! Mir war dieses Phänomen nicht unbekannt. Aber ich hatte es bisher nicht aus dieser Perspektive betrachtet.
Was mich am Magischen Kind fasziniert, ist seine ungeheure Überlebenskraft. Eine Kraft, die nicht aus Widerstand entsteht, sondern aus einem absichtslosen Zulassen.
Oft bedroht, verborgen, manchmal verlassen, entgeht das Kind auf beinahe magische Weise seiner Vernichtung. Wir finden dieses Bild beim neugeborenen Jesus ebenso wie bei Harry Potter.
Verwundbar und doch unzerstörbar – dieser Archetyp vereint scheinbar unüberbrückbare Gegensätze in sich.
Das Kind weiß um Anfänge, wo wir das Ende vermuten. Es verbindet Alt und Neu, ist weise und naiv, verletzlich und machtvoll zugleich. Es kann dem Paradoxen des Lebens noch Raum geben, ohne einen der beiden Pole auflösen zu müssen.
Das Göttliche Kind folgt keiner Ideologie. Es ist weder familiär geprägt noch moralisch festgelegt. Es lebt im mythischen Modus, liest Zeichen statt Regeln und vertraut einer tieferen Ordnung, die sich nicht beweisen lässt.
Darum wird es geführt, geschützt und getragen – nicht weil sein Weg leicht wäre, sondern weil er SINN-voll ist.
Und plötzlich erinnert mich dieser oft falsch verstandene Archetyp daran, dass Erneuerung nicht aus Kontrolle entsteht, sondern aus Hingabe an das Unbekannte.
Das Kind besitzt nichts – und alles
In unserem Leben erscheint das „Kind“ symbolisch immer dann, wenn das Alte stirbt.
Wenn Ent-Täuschung unsere selbsterzählten Lügen offenbart. Wenn wir sprachlos dem Zerfall alter Identitäten zuschauen müssen. Wenn wir uns schlaflos durch Sinnkrisen wachen.
Dann zeigt es sich als Sehnsucht nach Unschuldigem, Verspieltem, Freiem, Kindlich-Buntem. Und erinnert uns leise daran, dass Werden immer möglich bleibt – selbst dort, wo wir uns längst für fertig hielten.
Ich vermute, jeder Erwachsene kennt diesen aus dem scheinbaren Nichts auftauchenden Wunsch nach einer magischen Wende des Geschicks.
Wir wünschen uns ungeahnte Kräfte zurück. Ein unerschütterliches Vertrauen in das Gute in der Welt. Und eine magische Unterstützung, die mehr weiß als unsere Freunde mit ihren gut gemeinten Ratschlägen.
Ein gepanzerter Eisbär mit dem weichsten Herzen der Welt wäre uns ganz recht als Reisegefährte an unserer Seite.
Oder ein langohriger Hase wie Hester, der etwas schäbig daherkommt, aber mit seiner No-Nonsense-Praktikabilität und seinem trockenen Humor die Weisheit aus unseren hart erarbeiteten Erfahrungen herauskristallisiert.
Und eine uralte und dennoch jung aussehende Hexe, die auf einem Kiefernzweig fliegt, herbeirufen zu können – um von ihr beschützt, begleitet und mit mystischer Weisheit versorgt zu werden:
Wer würde dazu Nein sagen?
Weihnachten, die Rauhnächte und das Göttlich-Magische Kind
Heute ist Heiligabend.
Wir feiern – ob nun christlich geprägt oder aus dem universellen Sinn eines anstehenden Neuanfangs heraus – die Ankunft des Lichts in Form eines Kindes.
Im Christuskind erscheint uns das Neue nicht als Stärke, sondern als Verletzlichkeit. Nicht als spirituelle Überlegenheit, sondern als menschliche Unschuld.
Und auch dieses Kind wird im Verborgenen geboren, eingebettet in eine schlichte Szene der Hingabe an eine größere Kraft. Es trägt die Botschaft eines noch ungelebten Bewusstseins in sich: Liebe als radikale Erlaubnis dessen, was ist.
Und kündigt damit eine andere Weise an, in der Welt zu sein.
Obwohl ich nicht gläubig im christlichen Sinne bin, berührt mich die Geschichte Jesu jedes Jahr wieder. Sie erinnert mich daran, dass Erneuerung nicht laut beginnt. Dass das Wesentliche klein zur Welt kommt. Und dass das Neue Schutz und Achtsamkeit braucht.
Und dann kommen die Rauhnächte –
Tage und Nächte, die sich zwar zählen, aber nicht zuordnen lassen, weil sie weder dem Alten noch dem Neuen zugehören.
In dieser Übergangszeit scheint das Leben selbst für einen kosmischen Moment aufzuhören zu atmen.In dieser Atempause entsteht ein Raum merkwürdiger Leere und Durchlässigkeit.
Wenn wir es schaffen, unser äußeres Leben wieder mehr mit unserem inneren Rhythmus in Übereinklang zu bringen, kann sich in diesem Raum ein Tor öffnen. Durch symbolische Träume und verschlüsselte Zeichen erreichen uns Botschaften – Wegweiser, die uns in eine neue Welt führen können.
Und siehe da – es ist das Magische Kind in uns, das sich hier zurechtfindet.
Jener Teil, der Zeichen liest, ohne sie zu analysieren und auf Logik zu untersuchen.
Der vertraut, ohne naiv zu sein. Und der weiß, wann etwas stimmig ist, ohne Gründe zu verlangen.
Dieses Kind hat keinen Plan, aber eine Absicht.Es folgt keinen Anweisungen, aber einem inneren Kompass.
Es kann mit dem Herzen sehen und hören. Es ist vorurteilsfrei verbunden mit allem in seiner wunderwürdigen Welt.
Es wählt nicht, was ihm begegnet – aber es wählt, wohin es geht.
Es ist verletzlich und weiß sich doch getragen von einer höheren Ordnung, die es auf seiner Reise liebevoll im Blick behält.
Die Magie in Deinem Herzen
Wir könnten uns von Geschichten wie der von Lyra und dem Goldenen Kompass einlullen lassen.
Wir könnten etwas neidisch zuhören und den vermeintlichen Verlust einer idealen und idyllischen Kindheit bedauern.
Wir könnten aber auch anfangen, wieder hinzuhören.
Das leise Klopfen an der Tür wahrnehmen.
Vom Fernseher oder Computer aufstehen, diese Tür öffnen und das verloren geglaubte Kind hereinbitten und uns von ihm in eine Welt zurückführen lassen, die jenseits der Logik des Verstandes liegt – und nichtsdestotrotz genauso wahr ist.
Vielleicht wäre es klug, diese wieder aufkeimende Fähigkeit zum magischen Denken nicht als verzweifelte Kompensation unreifer Anteile abzutun.
Heißen wir sie doch willkommen sie als ein in uns schlummerndes Potential, als einen Boten, der uns daran erinnert, dass Untergang auch Auferstehung bedeutet -
und dass Kreativität auf geheimnisvollen Wegen zu uns kommt – nicht direkt und schon gar nicht über unserem Verstand.
Und dass Weisheit nicht dasselbe ist wie Wissen.
Einsamkeit ist eine Einladung nach Innen
Wie Lyra fühlen sich viele von uns während der Feiertage verwaist – emotional, spirituell oder weil wir tatsächlich allein sind.
Doch die Mythen lehren uns, dass solche Zustände keine persönlichen Versäumnisse sind.
Wenn illusionäre Formen von Zugehörigkeit wegfallen, schmerzt das.
Gleichzeitig erlaubt es uns aber auch eine schärfere und unmittelbarere Wahrnehmung.
In dieser Einsamkeit können wir plötzlich frei werden von dem Druck, den Sichtweisen anderer gegenüber loyal bleiben zu müssen.
Vielleicht hat unsere Sehnsucht nach Wundern und Magie dazu beigetragen, dass die Adventszeit und die Rauhnächte noch immer Teil unserer modernen Weihnachtskultur sind.
Sie erinnern uns leise daran, dass Wandel nicht gemacht werden kann, sondern er zur rechten Zeit geschieht.
Und dass das Magische nicht verloren ist.
Es wartet auf Stille, auf Offenheit und auf unsere Bereitschaft, wieder jener Wahrheit zuzuhören, die durch unser Herz zu uns spricht.
Mein Besucher im Abgrund
Ich kenne das Magische Kind tatsächlich ganz gut.
Jetzt, da ich weiß, in welcher Form es daherkommt, kann ich sehen, dass es ganz verlässlich auftaucht, wenn etwas Wesentliches in meinem Leben zu Ende geht.
Ich verspüre dann die Sehnsucht, mich mit Schönem und Symbolhaftem zu umgeben. Mit Bildern und Figuren von Füchsen, Eulen und Hasen, die mittlerweile meine Wohnung bevölkern – oder meinen Blog.
Ich lasse Unmengen an Kerzen brennen, um die Schärfe aus den Dingen zu nehmen,.
Es stehen frische Blumen in jedem Zimmer. Grünpflanzen mit orakelhaften Namen wie Engelsflügelbegonie und Balsamapfel werden zu meinen Verbündeten, während ich im Abgrund auf das wiederkehrende Licht warte.
Ich trage Haarspangen mit Schmetterlingen und schwingende Röcke mit Streublümchen. Ich schreibe meine Morgenseiten mit einem pinken Füller in ein Heft mit goldenen Seitenrändern.
Meine Tinte kann rot, grün oder nachtblau sein – so wie meine Stimmung.
Mein Magisches Kind lädt mich zu einem heißen Kakao und einer Crème brûlée in mein Lieblingscafé ein. Es zeigt mir die versteckten Botschaften des Universums in Autokennzeichen, Hausnummern, Uhrzeiten, Radiosongs oder zufällig aufgeschlagenen Buchseiten.
Am Ende des Tages steigt es zu mir hinab und setzt sich neben mich auf den Boden des Abgrunds, in den ihc gefallen bin.
Es klappt seinen kleinen rosa Schirm zusammen, zieht eine filigrane Laterne aus seiner magischen Tasche und entzündet ein goldenes Licht darin.
Und dann spricht es zu mir die Worte, die ich dringend hören muss:„Alles wird gut. Wir schaffen das. Vertraue der Kraft in Dir und dem Weg, der sich zeigen wird.“
Erneuerung entsteht nicht aus Kontrollstrategien oder einem großartigen Masterplan.
Sie erwächst aus einer tiefen Achtsamkeit gegenüber dem Leben – so, wie es sich in uns, um uns herum und durch uns hindurch bewegt.
Genährt vom Schlamm unserer verdauten Erfahrungen.
Dieses intuitive Verständnis, dass letztlich auch das Kleinste sinnhaft ist, ist das Geschenk, das uns das Magische Kind bringt.
Wenn wir nun bald in ein neues Jahr hinüberwechseln, erinnert uns das Magische Kind sanft und doch beharrlich an etwas Wesentliches:
Imagination ist kein kindlicher Zeitvertreib. Sie ist eine Möglichkeit, Wahrheit zu berühren.
Die Welt wird nicht magischer, weil sie sich plötzlich verwandelt– sondern weil wir es tun. Vielleicht führt sie uns auf eine außergewöhnliche Reise.,
Aber wir müssen beschließen, das Wagnis auf uns zu nehmen.
Vielleicht werden wir auf der wir neue Verbündete treffen und auch alte Feinde besiegen müssen.
Möge dieser Jahreswechsel in uns etwas von jener instinktiven Klarheit und intuitiven Offenheit wachrufen, die auch Lyra den Weg weist.
Und möge das Magische Kind in uns hervortreten – wie ein Dämon an unserer Seite, den Goldenen Kompass in der Hand – und uns dorthin führen, wo wir uns am lebendigsten fühlen.
Frohe Weihnachten und eine magische Rauhnachtszeit.
Und möge der Nordstern immer mit Dir sein.
Von Herzen Ulrike
